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Fleckviehzuchtverband
Inn- und Hausruckviertel

Volksfestplatz 1, 4910 Ried i.I.
Tel.: +43/7752-82311
Fax.: +43/7752-82311-8
E-Mail: info@fih.at

Fleckvieh

= milchbetonte oder fleischbetonte Doppelnutzungsrasse, ein ausgezeichneter Kreuzungspartner in der Mutterkuhhaltung und Fleischproduktion, hervorragend bei der Anpassungsfähigkeit an alle Produktions- und Klimabedingungen, Fruchtbarkeit, Langlebigkeit, Weide- und Laufstalltauglichkeit!

Die Rasse
Das Fleckvieh hat mit 1,6 Mio Tieren die größte Verbreitung in Österreich mit einem Verbreitungsgebiet von den alpinen Bergregionen bis in das Tiefland im Osten. Bei entsprechendem Management ist die Milchleistung mit der von reinen Milchrassen vergleichbar, wobei auf die Beibehaltung der guten Fleischleistung geachtet wird.

Besonderer Wert wird auf die Fitnessmerkmale, Fruchtbarkeit, Nutzungsdauer, Kalbeverlauf, Kälbervitalität, Zellzahl und Persistenz gelegt.
Ebenso wichtig sind die Exterieur- und Eutermerkmale. Ein hoher Anteil des Jungviehs wird gealpt, was sich positiv auf die Gesundheit und Langlebigkeit der Fleckviehtiere auswirkt.

Zuchtziel
38 % Milch, 16 % Fleisch, 46 % Fitness
Angestrebt wird ein frohwüchsiges, gut geformtes und leistungsbetontes Rind mit über 6.000 kg Milch in der 1. Laktation, 7.000-9.000 kg in der späteren Laktation mit 4,2 % Fett und 3,7 % Eiweiß.

Population in Österreich:
1,600.000
Herdebuchkühe:
264.652
Herden:
16.853
Rassenanteil in Österreich:
77,6%
Gewicht:        
650 - 850 kg
Kreuzhöhe:
140 - 150 cm
Erstkalbung:
30 Monate
Nutzungsdauer:        
3,8 Jahre
Quelle: Rinderzucht Austria
Zuchtprogramm Fleckvieh
Der FIH führt die Zuchtmaßnahmen nach den Richtlinien des österreichweit gemeinsamen Zuchtprogrammes FLECKVIEH AUSTRIA durch. Das laufende Controlling des Zuchtprogrammes erfolgt durch die ZuchtData. Der Prüfstiereinsatz wird gemeinsam mit dem RZO auf den Zuchtbetrieben in Oberösterreich durchgeführt. Die Prüfstiere werden von der OÖ Besamungsstation GmbH angekauft.

Die wesentlichsten Maßnahmen im Rahmen des Zuchtprogrammes sind:
  • Selektion der Teststiermütter
  • Selektion der Teststierväter
  • Gezielte Paarung der Stiermütter
  • Embryotransfer bei Stiermüttern und Kalbinnen
  • Aufzucht der Kälber aus der gezielten Paarung auf Vertragsbetrieben
  • Teststierauswahl durch die OÖ Besamungsstation GmbH
  • Verpflichtender Prüfstiereinsatz auf alle Erstlingskühe
  • Lineare Nachzuchtbeschreibung
  • Leistungsprüfung
  • Zuchtwertschätzung für Milch- Fleisch- und Fitnessmerkmale
  • Selektion der Stiere für den Zweiteinsatz