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FIH knackt 8.000 kg Verbandsdurchschnitt

Die Züchter aus dem Inn- und Hausruckviertel haben in ihren Stallungen die leistungsstärksten Fleckviehviehkühe Österreichs. Dass die FIH Betriebe gerade 2019 erstmals einen Verbandsdurchschnitt von über 8.000 kg Milch vorweisen können, krönt das Jubiläumsjahr.

Große Freude herrscht beim FIH über den aktuellen Jahresabschluss 2018/19. Die Durchschnittsleistung bei den Herdebuchkühen ist im letzten Kontrolljahr um 177 kg auf 8.125 kg Milch bei 4,23 % Fett und 3,51 % Eiweiß angestiegen. Mit der Leistungssteigerung von 17 Fett- und Eiweißkilogramm steht man an der Spitze der österreichischen Fleckviehverbände. Besonders bemerkenswert ist diese erneute Leistungssteigerung auch deshalb, weil auch in den Vorjahren ein deutliches Plus zu verzeichnen war.

Durchschnitt aller abgeschlossenen Laktationen von FIH-Betrieben

 

Anzahl Lakt.

Milch

kg

F %

F kg

E

%

E

kg

F+E kg

2014/15

35.458

7.381

4,20

310

3,47

256

566

2015/16

36.057

7.474

4,21

315

3,48

260

574

2016/17

36.356

7.571

4,21

319

3,49

265

584

2017/18

36.814

7.938

4,20

333

3,50

278

611

2018/19

36.214

8.125

4,23

343

3,51

285

628

Differenz

- 600

+ 187

+ 0,03

+ 10

+ 0,01

+ 7

+ 17

Withof-ZewaP_und_MariePP_Zauner_Münzkirchen
Withof-Töchter Zewa P und Marie PP* vom Betrieb Zauner aus Münzkirchen

Es gibt viele Gründe für die erfreuliche Leistungsentwicklung. Die konsequenten züchterischen Bemühungen, aber auch die gute Grundfutterqualität im letzten Jahr sind als Hauptgründe zu nennen. Natürlich gibt es auch eine Schattenseite der Medaille. Ein Grund für die Leistungssteigerung liegt auch im Strukturwandel. Es haben im letzten Jahr wieder viele Betriebe für immer die Stalltür geschlossen, mehr als im Jahr davor. Es scheint schon so zu sein, dass sich durch die Aufhebung der Milchkontingentierung im Jahr 2015, aber auch durch immer höhere gesetzliche Auflagen und Produktionsanforderungen gerade in unserem Verbandsgebiet der Strukturwandel noch einmal beschleunigt hat. Die Anzahl der Kühe unter Leistungs- und Qualitätskontrolle blieb in Oberösterreich im Vergleich zum Vorjahr jedoch nahezu unverändert. Der Trockenheit bedingte zwischenzeitliche Abbau der Bestände wurde in der Zwischenzeit wieder nachgestellt.

Dr. Josef Miesenberger