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Schottische Hochlandrinder

Rassesprecher
Dr. Helga Krückl

Holzmann 30

4322 Windhaag/Perg

Tel. Nr. 0664/ 73612736

E-Mail: helga.krueckl@a1business.at

2017 November Kuh und Kalb 001
Maße und Gewichte
weiblich männlich
Widerristhöhe (cm) 120-130 125-138
Gewicht (kg) 550-700 750-950

Körperbau:

Klein-bis mittelrahmig, eindrucksvoller Kopf, in den Proportionen harmonisch zum Körperbau des Tieres passend mit symmetrischer Hornform. Der Nacken ist kräftig und verläuft in einer sanft abfallenden Linie zur Schulterpartie. Diese ist stark bemuskelt, der Brustkorb ist breit und tief, der Rücken gerade und lang. Der Rippenbogen ist breit, gut gewölbt und tief. Das Becken ist lang und möglichst breit .Der Rücken des Tieres ist gut bemuskelt, gerade und lang, das Fundament ist kräftig, die Vorderbeine sind entsprechend der Brustbreite breit gestellt. Die Klauen sind kurz und hart bei gutem Schluss, die Klauentrachten möglichst hoch. Das Euter der Kühe ist gleichmäßig hoch angesetzt mit eher kurzen und dünnen Strichen.

Farbe:

Sämtliche Farben von schwarz, dunkelbraun, grau, hellbraun, rot, brindle bis gelb und weiß sind möglich. Weiße Flecken am Unterbauch kommen vor, ebenso weiße Flanken (particolour). Hochlandrinder besitzen ein Fellfarbwechselgen.

Haarkleid:

Das Haar ist dicht, lang und leicht gewellt. Der Haarschopf ist buschig und breit, ins Gesicht fallende Stirnhaare bedecken teilweise die Augen. Die Ohren sind gut behaart, ebenso die Füße.

Zuchtziel:

Erhalt von Robustheit, Leichtkalbigkeit, Gutmütigkeit und des typvollen Exterieurs. Gute Milchleistung der Kuh als Voraussetzung für die gute Entwicklung des Kalbes. Als Freiland-Fleischrind ist es Lieferant für aromatisches Fleisch, das sich durch Fein- und Kurzfasrigkeit und leichte Marmorierung auszeichnet. Das Fleisch hat einen geringeren Anteil an Fett und Colesterin, sein Anteil an wertvollen Proteinen ist besonders hoch.

Herkunft und Entwicklung:

Das Hochlandrind ist die älteste registrierte Rinderrasse (1884). Genetisch steht es den Urrindern nahe, das sich mit dem domestizierten Keltenrind vermischte. Seine ursprüngliche Heimat ist der Westen des Schottischen Hochlandes und die vorgelagerten Inseln. Hochlandrinder eignen sich durch ihre Ursprünglichkeit und Robustheit sehr gut für extensive Freilandhaltung. Sie besitzen beste Muttereigenschaften, Leichtkalbigkeit, hohe Trittsicherheit, Wachsamkeit und Gutmütigkeit. Hochlandrinder sind spätreif.