+43 7752 82 311

Bessere Inlandsnachfrage bei Milchkühen

Zuchtrinderversteigerung in Ried am 18. Februar 2020

Kategorie

verkauft

Stück

Ø-Preis €

netto

Ø-Preis € netto

von – bis

       

Kalbinnen

119

1.801,--

1.420 – 2.480

Erstlingskühe

25

2.007,--

1.300 - 2.450

Stiere

4

2.105,--

1.670 – 3.050

Zuchtkälber weiblich

121

536,--

220 - 800

_DSC0104

Die Zuchtrinderversteigerung am 18. Februar in Ried brachte bei den weiblichen Zuchtrindern zum Teil deutliche Preisverbesserungen. Wesentlich besser als zuletzt war die Nachfrage nach Kühen in Milch und weiblichen Zuchtkälbern durch die heimischen Züchter.

 

Nachdem zuletzt einige Stiere ab Hof exportiert werden konnten, war das Angebot auf der Versteigerung kleiner als gewohnt. Die angebotenen Stiere waren von sehr guter Qualität und wurden für den Export nach Nordirland durch die geneticAustria erworben.

 

Erneut sehr zufriedenstellend war die Qualität der angebotenen Erstlingskühe. Die durchschnittliche Milchleistung der angebotenen Jungkühe betrug über 30 kg. Vor allem Kühe der Preisklasse I haben sich im Preis deutlich verbessert. Der Durchschnittspreis aller verkauften Kühe ist auf € 2.000,-- angestiegen. Den Höchstpreis erzielte eine sehr leistungsstarke Helderberg-Tochter vom Betrieb Zauner aus Neukirchen an der Enknach.

Auf den Versteigerungen in Ried werden immer mehr genetisch hornlose Tiere angeboten. Die natürlich hornlose Mahango-Tochter Herta Pp* vom Betrieb Zauner aus Münzkirchen erzielte einen Preis von € 2.360,--.

 

Auch bei den trächtigen Kalbinnen war die Inlandsnachfrage besser als zuletzt. Der Durch-schnittspreis verblieb im Vergleich zum letzten Markt mit rund € 1.800,-- nahezu unverändert. Einige Tiere erzielten auch Preise von deutlich über € 2.000,--. Über den Höchstpreis von € 2.480,-- freute sich der Aufzuchtbetrieb Fellinger aus Steegen. Seine Madness-Tochter wurde von einem Salzburger Züchter erworben. Die Exportquote war erneut sehr hoch. Tiere wurden angekauft durch die Firmen Schalk und geneticAustria für Exporte nach Algerien, in die Türkei und nach Serbien.

 

Bei den weiblichen Zuchtkälbern waren zuletzt die Preise nicht zufriedenstellend, umso erfreulicher ist der Preisanstieg auf durchschnittlich € 536,--. Zur Marktbelebung trugen auch Käufer aus anderen Bundesländern bei. So wurden auch mehrere Kälber von Züchtern aus Salzburg und Osttirol erworben.

In Summe kann man von einem sehr zufriedenstellenden Markt sprechen. 97 % der angebotenen Tiere wurden verkauft.

Erstlingskühe_2020-02-18
Kalbinnen_2020-02-18
Kälber_2020-02-18

Preisstatistik

Kategorie Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis
  18.02.2020   14.01.2020   10.12.2019   05.11.2019   01.10.2019   20.08.2019   16.07.2019   04.06.2019  
Stiere € 2.105 € 10.629 € 1.883 € 3.950 € 1.850 € 2.244 € 1.980 € 1.900
Erstlingskühe € 2.007 € 1.921 € 1.805 € 1.926 € 1.891 € 1.781 € 1.873 € 1.786
Kalbinnen € 1.801 € 1.798 € 1.871 € 1.804 € 1.656 € 1.578 € 1.576 € 1.617
Zuchtkälber € 536 € 468 € 550 € 422 € 491 € 486 € 437 € 550

 

Die angegebenen Preise sind Nettopreise (€)

Weitere Marktberichte: