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Leistungsabschluss Fleischrinder 2017

2017 nahmen insgesamt 109 Fleischrinderbetriebe des FIH mit 9 Rassen und mit 1.217 Herdebuchkühen an der Fleischleistungsprüfung teil. Die Ergebnisse der Fleischrinderzuchtbetriebe sind auch 2017 im Österreichvergleich wieder sehr beachtlich. Die Anzahl der Zuchtbetriebe ist gegenüber 2016 (+5) leicht angestiegen. Mutterkuhhaltung mit spezieller Fleischrinderzucht in verschiedensten Produktionsformen wird auch in Zukunft seine Bedeutung haben. Die Leistungsprüfung stellt hierzu eine wichtige Grundlage zur Produktion von hochwertigen Zuchttieren dar.
Im Juli 2017 wurden erstmals von den Rassen Angus, Charolais, Blonde ´d Aquitaine, Fleckvieh Fleisch, Limousin und einigen Generhaltungsrassen Zuchtwerte veröffentlicht. In weiterer Folge wird die Zuchtwertschätzung einmal jährlich, jeweils im Jänner durchgeführt. Bisher waren für den Züchter nur Gebrauchskreuzungszuchtwerte (GKZ) verfügbar. Diese Zuchtwerte dienen allerdings nur zur Auswahl eines geeigneten Fleischrassestieres für die Gebrauchskreuzung. Für die Fleischrinderzucht werden die neuen Zuchtwerte in der Reinzucht berechnet. Ein detaillierter Artikel zum Thema „Zuchtwertschätzung Fleischrinder“ ist unter www.fleischrinder.at ersichtlich. Die Zuchtwerte der Besamungsstiere und auch Natursprungstiere sind in der Zuchtwertdatenbank www.zar.at abrufbar.
Der nachfolgende Bericht mit Tabellen gibt einen Überblick über die erreichten Fleischleistungsergebnisse der FIH Betriebe. Den gesamten Zuchtbericht 2017 finden sie im Anhang.
       
FIH-Betriebe im nationalen Vergleich
In der Tabelle sind die detaillierten Ergebnisse des Jahresabschlusses 2017, gegliedert nach Rassen, ersichtlich. Da in der Tabelle auch mehrrassige Betriebe enthalten sind, ist die Summe der Zuchtherden größer als die Anzahl der tatsächlichen Mitglieder.


Hohe Tageszunahmen - FIH Betriebe zeigen wie es geht
Hervorragend sind 2017 die Tageszunahmen der Rasse Charolais. Bei den 200 Tage Gewichten konnten sowohl männlich als auch weiblich die erste Stelle erreichen. Auch die 365 Tage Leistungen der männlichen Tiere liegen auf dem ersten Platz. Die Spitzenstellung halten, konnte die Rasse Limousin. Bei den 200 Tage Gewichten der männlichen Tiere liegen die Werte an erster Stelle. Bei den 365 Tage Leistungen liegen die weiblichen und männlichen Tiere an zweiter Stelle. Angus männlich 200 Tage liegen an erster Stelle, die weiteren Werte knapp an zweiter Stelle. Fleckvieh Fleisch liegt bei allen Werten im vorderen Bereich. Blonde d´ Aquitaine reiht sich im Mittelfeld ein. Bei den kleineren Nachkommensgruppen der Rassen Aubrac und Salers, ist Salers ganz vorne, Aubrac liegt im Mittelfeld. Die Werte der Hochlandrinder sind wieder in allen Kategorien an erster Stelle vertreten, ebenso Galloway männlich 200 Tage.


Zwischenkalbezeiten und Nutzungsdauer
Für eine wirtschaftliche Mutterkuhhaltung sind neben den Zuwachsleistungen auch die Zwischenkalbezeit sowie die Nutzungsdauer von maßgeblicher Bedeutung. Hier konnten die FIH-Züchter bei fast allen Rassen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Details können Sie der Tabelle entnehmen.


Körungen – ein Qualitätsparameter
2017 wurden insgesamt 130 Fleischrinderstiere von neun verschiedenen Rassen angekört. Im Zuge der Hofkörungen wurden auch die Stiermütter und Herdebuchkühe auf den Betrieben beurteilt. Die Beurteilung der Stiere stellt eine wertvolle Unterstützung für Zucht- und Verkaufsentscheidungen dar. Der Käufer erhält durch das Körergebnis mit der ausführlichen Beschreibung und Einstufung des Stieres wertvolle Informationen.


In sechs verschiedene Länder exportiert
2017 wurden 337 Abstammungsnachweisen ausgestellt. Davon konnten 81 Tiere in sechs verschiedene Länder exportiert werden. Die meisten Tiere wurden nach Rumänien geliefert. Der Absatz erfolgte fast ausschließlich über die ab Hof Vermarktung.

Max Fruhstorfer