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Leistungsabschluss Fleischrinder 2021

Stabile Fleischleistungsergebnisse – Kuhzahl leicht rückläufig

Der Trend in der Mutterkuhhaltung, dass Betriebe und Kühe weniger werden, zeigt sich österreichweit auch in der Fleischleistungskontrolle. Ist die Zahl der Herdebuchkühe in den letzten Jahren noch gestiegen, so ist 2021 die Zahl der Herdebuchkühe österreichweit um über 500 Kühe (-2%) zurückgegangen, auch die Zahl der Betriebe nahm um 1,5% ab. Die Durchschnittsgewichte 2021 lagen hingegen bei den meisten über den Durchschnittsgewichten des Vorjahres.

Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Zahlen des FIH wider. 2021 wurden von 112 Betrieben 1127 Herdebuchkühe gehalten. Dies bedeutet einen Rückgang von 70 Herdebuchkühen und 8 Betrieben. Am stärksten betrifft die Abnahme der Herdebuchkühe die Rassen Limousin, Hochlandrinder und Fleckvieh. Den stärksten Zuwachs mit 80 % verzeichnet die Rasse Wagyu, gefolgt von Aubrac mit 23 %.

Max Fruhstorfer 

Der nachfolgende Bericht und die Tabellen geben einen Überblick über die Fleischleistungsergebnisse der FIH Betriebe.

Jahresabschluss nach Rassen

 

Angus

Aubrac

Blonde Aquitaine

Charolais

Dexter

Fleckvieh

Galloway

Limousin

Salers

Hochlandrind

Wagyu

 

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

Betriebe

10

104

7

25

7

45

8

137

1

19

18

621

8

32

12

104

1

4

30

152

10

70

Kühe

161

1.596

52

289

134

501

125

1.616

2

120

194

3.674

53

193

119

1.165

21

102

166

864

101

377

Alter

6,7

7,3

7,1

6,6

6,5

6,8

6,8

6,4

5,6

6,9

7,1

7,1

7,7

7,9

7,3

7,1

7,5

7,1

8,4

8,6

5,1

5,8

ZKZ

371

381

361

379

387

400

386

392

327

373

370

397

364

400

383

400

392

395

425

412

392

407

 

200-Tage Wiegungen-Tageszunahmen

 

Angus

Aubrac

Blonde Aquitaine

Charolais

Dexter

Fleckvieh

Galloway

Limousin

Salers

Hochlandrind

Wagyu

 

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

männl.

1.207

1.210

1.148

1.143

1.104

1.146

1.294

1.240

670

630

1.442

1.313

996

863

1.171

1.199

1.355

916

906

747

670

755

weibl.

1.059

1.113

996

980

1.034

1.094

1.154

1.161

435

563

1.259

1.210

893

835

1.084

1.098

 

854

789

681

706

751

 

365-Tage Wiegungen-Tageszunahmen

 

Angus

Aubrac

Blonde Aquitaine

Charolais

Dexter

Fleckvieh

Galloway

Limousin

Salers

Hochlandrind

Wagyu

 

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

FIH

Öst.

männl.

1.144

1.086

1.142

982

1.051

1.162

1.203

1.162

586

509

1.338

1.155

923

812

1.062

1.095

1.048

960

815

663

730

717

männl.

962

942

923

864

969

1.012

1.020

1.025

455

456

1.145

1.040

788

720

927

958

1.017

875

730

595

654

653


Stabile Tageszunahmen über alle Rassen

Die Intensivrassen konnten sich durchwegs vorne platzieren. Charolais liegt bei den 200 Tage Gewichten der männlichen Jungstiere ganz vorne, beim 365 Tage Gewicht liegt Charolais am 1. Platz. Salers liegt wie auch 2020 in allen Gewichtsklassen an vorderster Stelle. Angus, Fleckvieh und Aubrac pendeln sich schon mehrere Jahre am 2. Platz ein. Blonde d'Aquitaine, Limousin und Wagyu liegen mit den Werten im Mittelfeld.

Die Extensivrassen Galloway und Hochlandrinder hatten österreichweit über alle Kategorien auch 2021 wieder die besten Ergebnisse zu Buche stehen.


Nutzungsdauer und Zwischenkalbezeit

Die Nutzungsdauer, sowie die Zwischenkalbezeit sind weitere Einflüsse welche die Wirtschaftlichkeit maßgeblich beeinflussen. Vor allem bei der Nutzungsdauer ist österreichweit ein Trend nach oben festzustellen.

Bei der Zwischenkalbezeit liegen bis auf die Hochlandrinder alle Rassen besser als der österreichische Durchschnitt. Hervorzuheben sind hier die Rassen Angus, Aubrac, Fleckvieh und Galloway.

Bei der Nutzungsdauer liegen die FIH Herdebuchkühe bei fast allen Rassen im österreichischen Durchschnitt. Die Rassen Aubrac, Charolais, Limousin und Salers sind hier positiv zu erwähnen.


Körungen – Hornlosstiere stark nachgefragt

2021 wurden mit 134 Körungen nur unwesentlich weniger Stiere gekört als 2020.
Bei den Intensivrassen wurden von Charolais, Fleckvieh und Limousin die meisten Stiere angekört, Blonde d'Aquitaine folgt mit geringem Abstand.
Bei den extensiven Rassen gab es bei Angus die meisten Körungen, gefolgt von Hochlandrinder und Aubrac.
Der Trend zu hornlosen Stieren hält nach wie vor unvermindert an. Die FIH-Züchter sind hierbei österreichweit federführend. Die Stiere sind hierbei über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus in der Zucht- und Gebrauchskreuzung nachgefragt.


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