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Fleckviehzuchtrinder wieder gefragt

Zuchtrinderversteigerung in Ried am 29. September

Kategorie

verkauft

Stück

Ø-Preis €

netto

Ø-Preis € netto

von – bis

       

Kalbinnen

160

1.820,--

1.540-2.340

Erstlingskühe

23

2.358,--

1.800-2.640

Zuchtkälber

117

570,--

200-820

Stiere

4

13.938,--

2.100-47.000

       

Bei der Zuchtrinderversteigerung am 29. September in Ried wurden über 300 Zuchtrinder und Zuchtkälber verkauft. Deutlich verbessert haben sich die Durchschnittspreise bei den Erstlingskühen. Besonders gefragt waren die genetisch hornlosen Zuchtstiere. Das große Angebot der trächtigen Kalbinnen wurde von den Exportfirmen für umfangreiche Ankäufe genützt. Durch die zuletzt umfangreichen ab Hof Exporte haben sich auch die Preise für die weiblichen Zuchtkälber verbessert.

Um einen außergewöhnlichen Preis von € 47.000,-- netto ersteigerte die Oö. Besamungsstation GmbH mit ihren Partnern in der EUROgenetik einen außergewöhnlich gut entwickelten
Mettmach Pp*-Sohn, gezüchtet vom Betrieb Übetsroider aus Nußdorf. Der genetisch hornlose Jungstier stammt aus einer hervorragenden Kuhfamilie ab. Ein genetisch reinerbig hornloser Jungstier wurde durch die Oö. Besamungsstation GmbH von der Familie Mittermayr, Andorf, angekauft.

Zu einem deutlichen Preisanstieg kam es bei den Erstlingskühen. Die Tiere der Preisklasse I erzielten alle einen Preis von über € 2.000,-- netto. Den Höchstpreis erzielte der Betrieb Margit und Franz Steinmann aus Diersbach für eine leistungsstarke Vesuv-Tochter.

Bei einem großen Angebot der trächtigen Kalbinnen war die Preisdifferenzierung geringer als zuletzt. Der Durchschnittspreis von € 1.820,-- blieb im Vergleich zur letzten Versteigerung nahezu unverändert. Positiv auf den Markt wirkte sich ein umfangreicher Ankauf für den Export in die Türkei aus. Den Höchstpreis erzielte der Betrieb Alfred Selker aus Rainbach im Innkreis für eine beeindruckende Waban-Tochter.

Bei den weiblichen Zuchtkälbern kam es, in Abhängigkeit der Entwicklung der Kälber und der Leistung deren Mütter, zu deutlichen Preisunterschieden. Durch ihre Wüchsigkeit sind die Kälber des Stieres Mettmach besonders positiv aufgefallen. Vom Biobetrieb Zuckerstätter aus Oberalm wurde ein Mettmach-Kalb zum Höchstpreis von € 820,-- an einen Zuchtbetrieb aus Salzburg versteigert.

Wir bedanken uns bei allen Käufern und Verkäufern für die Disziplin und die Einhaltung der Maskenpflicht sehr herzlich.

Kalbinnen_2020_09_29
Erstlingskühe_2020_09_29
Kälber_2020_09_29

Preisstatistik

  Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis
Versteigerung 29.9.20 25.8.20 21.07.20 9.06.20 5.05.20 18.02.20  14.01.20  10.12.19   05.11.19   01.10.2019   20.08.2019   16.07.2019   04.06.2019  
Kalbinnen 1.820  1.829  1.733  1.623  1.676  1.801  1.798  1.871  1.804  1.656 € 1.578 € 1.576 € 1.617
Erstlingskühe 2.358  2.090  1.930  1.837  1.855  2.007  1.921  1.805  1.926  1.891 € 1.781 € 1.873 € 1.786
Zuchtkälber 570  554 - - -  536 468  550 422  491 € 486 € 437 € 550
Stiere 13.938  3.838  2.117  1.850  1.850  2.105  10.629  1.883  3.950  1.850 € 2.244 € 1.980 € 1.900

 

Die angegebenen Preise sind Nettopreise (€)

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