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Preiserwartungen nicht ganz erfüllt

Zuchtrinderversteigerung in Ried am 23. Februar

Kategorie

verkauft

Stück

Ø-Preis €

netto

Ø-Preis € netto

von – bis

       

Kalbinnen 3-6 Monate Trächtigkeit

96

1.520-2.220

1.709,--

Kalbinnen über 6 Monate trächtig

16

1.520-2.000

1.766,--

Kalbinnen gesamt

112

1.520-2.220

1.717,--

Erstlingskühe

16

1.420-2.300

1.931,--

Zuchtkälber

127

200-780

555,--

Stiere

9

1.800-12.000

3.106,--

       

Erneut von überdurchschnittlicher Qualität waren die angebotenen Zuchtstiere und weiblichen Zuchtrinder auf der Versteigerung in Ried. Die Preiserwartungen der Verkäufer orientierten sich an den relativ hohen Durchschnittspreisen der letzten Versteigerung. Diese Preise wurden dieses Mal nicht erreicht, die Preiserwartungen der Verkäufer somit nicht erfüllt. Bedacht werden muss, dass es im Jänner in Oberösterreich noch eine Ankaufsbeihilfe des Landes OÖ für weibliche Zuchtrinder gab. Berücksichtigt werden muss auch, dass die Käufer aus dem Ausland derzeit Corona bedingt nicht vor Ort sein können. Die Ankäufe werden von den Exportfirmen durchgeführt, ohne dass der Käufer direkt Einfluss auf den Preis nimmt.

Es konnten alle angebotenen Zuchtstiere verkauft werden. Den Höchstpreis erzielte ein genetisch mischerbig hornloser Evergreen-Sohn, gezüchtet von Mato Janjic. Dieser Stier wurde von der Bayern Genetik GmbH angekauft. Die meisten Stiere für den Natursprung wurden durch die geneticAustria für den Export nach Irland und Nordirland erworben.

Von hervorragender Qualität waren die angebotenen Erstlingskühe. Der Durchschnittspreis betrug € 1.931,--. Den Höchstpreis erzielte eine genetisch mischerbig hornlose Votary-Tochter vom Betrieb Steindl, St. Agatha.

Das Angebot bei den trächtigen Kalbinnen war wesentlich größer als zuletzt. Das große Angebot wurde von den Firmen geneticAustria, Klinger und Schalk für umfangreiche Ankäufe genützt. Das Interesse der heimischen Landwirte war geringer als zuletzt. Den Höchstpreis erzielte der Kalbinnenaufzuchtbetrieb Pramendorfer aus Geboltskirchen für eine genetisch interessante Waban-Tochter.

Die weiblichen Zuchtkälber verbesserten sich im Durchschnittspreis im Vergleich zur letzten Versteigerung um ca. € 80,--. Es wurden alle 127 angebotenen Kälber verkauft. Der Preisanstieg im Vergleich zum letzten Markt ist erst auf den zweiten Blick ersichtlich, da bei der Jänner-Versteigerung der Durchschnittspreis durch einen Preisausreißer nach oben verzerrt war.

Wir bedanken uns bei allen Käufern und Verkäufer sehr herzlich.

Dr. Josef Miesenberger

Kalbinnen 21-2-23
Erstlingskühe 21-02-23
Zuchtkälber 21-02-23

Preisstatistik

  Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis Ø-Preis
Versteigerung 23.2.21 19.1.21 15.12.20 10.11.20 29.9.20 25.8.20 21.07.20 9.06.20 5.05.20 18.02.20  14.01.20  10.12.19   05.11.19   01.10.2019   20.08.2019   16.07.2019   04.06.2019  
Kalbinnen 1.717 1.934 1.671 1.735 1.820  1.829  1.733  1.623  1.676  1.801  1.798  1.871  1.804  1.656 € 1.578 € 1.576 € 1.617
Erstlingskühe 1.931 2.226 2.011 2.273 2.358  2.090  1.930  1.837  1.855  2.007  1.921  1.805  1.926  1.891 € 1.781 € 1.873 € 1.786
Zuchtkälber 555 590 514 623 570  554 - - -  536 468  550 422  491 € 486 € 437 € 550
Stiere 3.106 2.400 1.850 2.075 13.938  3.838  2.117  1.850  1.850  2.105  10.629  1.883  3.950  1.850 € 2.244 € 1.980 € 1.900

 

Die angegebenen Preise sind Nettopreise (€)